Schluesselkompetenz Kommunikation Aufmacher

Nachbericht zum Wochenendseminar „Schlüsselkompetenz Kommunikation 2017“

Authentisch kommunizieren im Job und im Bewerbungsgespräch  

Knapp 30 Teilnehmer/innen durfte die UNICUM Stiftung am 03. November 2017 zum  Wochenendseminar “Schlüsselkompetenz Kommunikation 2017” in der Theodor-Heuss-Akademie der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit begrüßen. Angehende Abiturienten, Studierende und junge Absolventen reisten aus ganz Deutschland zum Workshop nach Gummersbach an. Der Ertrag des Wochenendes: verlässliche Kommunikationstechniken fürs berufliche Umfeld, spannende Einblicke in politische Kommunikationsstrukturen sowie die Stärkung der Marke Ich,  gute Gespräche und mehr.

Lisa Roth: Kommunikationspsychologie nach Schulz von Thun – kompakt

Authentisch kommunizieren und dabei gleichzeitig sachlich und professionell bleiben, auch wenn ein schwieriges Gespräch mit der Geschäftsleitung, dem Kollegen oder einer guten Freundin ansteht: Geht das? Klar, das geht! Wie man sich auf solche Gespräche vorbereiten kann, erklärte Lisa Roth vom Schulz von Thun-Institut für Kommunikation im Wochenendseminar „Schlüsselkompetenz Kommunikation 2017“.

In ihrem Slot brachte die Kommunikationstrainerin den Teilnehmerinnen und Teilnehmern verschiedene Kommunikationsmodelle nahe. Eines davon ist etwa das Kommunikationsquadrat, entwickelt vom berühmten Hamburger Kommunikationspsychologen Professor Friedemann Schulz von Thun: Hier geht es um die vier Seiten einer Nachricht und darum, wie man die Botschaft einerseits senden und andererseits als Empfänger aufnehmen kann. Damit auch sofort nachvollziehbar wurde, wie das Modell denn nun ganz praktisch in einem Gespräch zur Anwendung kommen kann, spickte Trainerin Lisa Roth ihre Erklärungen mit zahlreichen praktischen Übungen.

Außerdem lernten die Workshop-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer, was konkret bei einer respektvollen Konfrontation – etwa im Feedback-Gespräch mit den Vorgesetzten – zu beachten ist. Wie stellt man sich für so eine Situation innerlich gut auf? Wie geht man souverän mit Kritik um? Und wie schafft man es außerdem, auch die eigenen Wünsche so zu äußern, dass sie ernstgenommen werden?

Wer die Handlungsweisen, die Werte und unterschiedlichen Prinzipien seines Gegenübers erkennt und einordnen kann, der kann auch zielführender kommunizieren. Missverständnisse werden vermieden und ein Problem kann adressiert werden, bevor es überhaupt zu einem Problem werden kann.

Abgerundet wurde der Block der Kommunikationstrainerin Lisa Roth mit der Vergabe eines bewerbungsrelevanten Zertifikats des Schulz von Thun Instituts für die Bewerbungsunterlagen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Klaus Füßmann: Politik als Beruf und Berufung – die Rolle der Kommunikation

In seinem Vortrag erläuterte Klaus Füßmann, Leiter der Theodor-Heuss-Akademie, welche Feinheiten es in der politischen Kommunikation zu beachten gibt. Füßmann hat selbst fünfmal für den Bundestag kandidiert, zuletzt in diesem Jahr – entsprechend groß ist sein Sachverstand. Er erklärte politische, kommunikative Strukturen wie „Negative Campaigning“ oder auch Phänomene wie „Lifestyle-Wahlkampf“ anhand des zurückliegenden Bundestagswahlkampfes. Im zweiten Teil bot Klaus Füßmann einen Überblick, wie ein Berufseinstieg in die Politik gelingen kann.

Annette Dernick: Erfolgreich zum neuen Job – wie Sie Ihren Traumjob bekommen

Abgerundet wurde der Wochenendworkshop schließlich durch die Arbeit mit Annette Dernick, die seit über 20 Jahren Unternehmen und Institutionen als Coach und Dozentin in den Bereichen Kommunikation, Führung und Projektmanagement unterstützt. Hier war vor allem die Frage von Interesse, wie man die Marke „Ich“ zunächst entwerfen und schließlich auch ganz zielgerichtet stärken kann. Um seinen ganz persönlichen Traumjob zu kommen, ist es nämlich zunächst unabdingbar, sich seiner Stärken bewusst zu werden: Was kann ich? Was will ich? Und wie kann ich das erreichen?

Abgesehen von der intensiven Arbeit, die abwechselnd im Plenum und in Kleingruppen stattfand, blieb reichlich Zeit für lockeren Austausch zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern und mit den Referentinnen und Referenten. Gelegenheit dazu bestand nicht nur bei den gemeinsamen Mahlzeiten, sondern auch, ganz entspannt und in lockerer Atmosphäre, bei dem ein oder anderen kühlen Getränk in der hauseigenen „Heuss Bar“ der Theodor-Heuss-Akademie. Schließlich sind allerlei Modelle und Theorien zur Kommunikation zwar wertvoll, letztlich gilt dann aber doch: Einfach machen!

Aktuelle Informationen über dieses und weitere Angebote der UNICUM Stiftung findet ihr auf der UNICUM Stiftung Veranstaltungsseite.

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