Workshops für angehende Journalisten

Anmeldephase für  2017 startet

Die UNICUM Stiftung bietet 2017 drei Ausgaben ihrer beliebten Tagesworkshops „Online-Journalismus: Schreiben im digitalen Zeitalter“ an. Studierende, junge Hochschulabsolventen und angehende Abiturienten ab 16 können sich ab sofort für den 28. April, 23. Juni oder 22. September anmelden. Seminarort ist Bochum, die Seminargebühr beträgt 35 Euro. Je Termin werden maximal 15 Teilnehmer/innen zugelassen.

Welche Schlüsselqualifikationen zählen für angehende Journalisten im digitalen Zeitalter? Suchmaschinenoptimierung (SEO), Content-Marketing in den Social Media und ein zielgruppengerechter Themenzuschnitt sind absolute Must-haves. In den Tagesworkshops vermitteln Praxisdozenten den Teilnehmer/innen theoretisches Wissen und praktisches Handwerkszeug. Am Ende des Tages gibt’s ein bewerbungsrelevantes Zertifikat für das eigene Portfolio.

Alle Workshop-Absolventen haben die Chance, auf den reichweitenstarken Portalen unicum.de und abi.unicum.de eigene Beiträge zu veröffentlichen.

Hier mehr erfahren und anmelden:

Must-haves für Journalisten von heute und morgen

So lief das 3. Wochenendseminar „Innovativer Journalismus“

Mit Must-have-Qualifikationen für Journalisten von heute und morgen überzeugte das Wochenendseminar „Innovativer Journalismus“ (Gummersbach, 27.-29. Januar 2017) knapp 40 Teilnehmer/innen aus ganz Deutschland. Die Kooperationsveranstaltung der UNICUM Stiftung und der Theodor-Heuss-Akademie der Friedrich-Naumann-Stiftung hat sich bei ihrer dritten Auflage als feste Adresse für angehende Journalist/innen etabliert – wie gewohnt mit einem Mix aus spannenden Experten-Workshops und entspanntem Austausch am offenen Kamin.

Phil Wennker, „Schreiben für Menschen und Maschinen“

Dozent Phil Wennker (Inhaber der Agenturen SEO heads und dataheads, Google Partner, Dozent an der Westdeutschen Akademie für Kommunikation) führte in Teil 1 seines Workshops in die technischen Grundlagen von Suchmaschinen ein und vermittelte das SEO 1×1 für mehr Sichtbarkeit im Netz. Beides wird immer voraussetzungsreicher: So verändert die exponentiell zunehmende Sprachsuche die Anforderungen an suchmaschinenoptimiertes Schreiben. Und wehe dem, der sich mit SEO-Manipulationen die Google Penalties „Panda“ und „Penguin“ einhandelt. Weiter ging es mit Content-Seeding und persönlicher Markenbildung in den Social Networks – es müssen dabei nicht immer Facebook, Twitter und Instagram sein, das Angebot an Special-Interest-Netzwerken wächst stetig.

Mit „Monetarisierung und Erfolgskontrolle“ warteten in Teil 2 des Workshops ökonomische Pflichtthemen, an denen auch Idealisten nicht vorbeikommen. Wie und wo Journalisten im Netz mit eigenen Texten Geld verdienen können? Etablierte Modelle wie Affiliate Marketing können für Blogger eine gute Wahl sein, zu einer veritablen Goldgrube mausern sich aktuell als E-Book aufbereitete Themen-Dossiers. Phil Wennker schloss seinen Workshop mit spannenden Einblicken in Digital Analytics zur datengestützten Optimierung von Blog und Website – ein Muss für alle, die dem digitalen Blindflug entgehen wollen. Fürs persönliche Portfolio der Teilnehmer/innnen gab es bewerbungsrelevante Zertifikate.

Mark Heywinkel, „Trends im digitalen Journalismus“

ze.tt-Redakteur und Top 30 bis 30-Journalist Mark Heywinkel eröffnete mit einem kurzweiligen Überblick über das, was die Branche gerade bewegt: Unbundling, Paywalls, Distributed Content und Homeless Media sind Schlagwörter der schönen neuen Medienwelt, die ihre Schockstarre überwunden hat. In Individual- und Kleingruppenarbeit ging’s für die Teilnehmer/innen anschließend an eigene Storytelling-Experimente. Via Datawrapper entstanden Beispiele für zeitgemäßen, nett anzuschauenden Datenjournalismus, mit Playbuzz bauten die Gruppen bei bester Laune Quizze. Essenz: Die Produktion von interaktivem, gut laufendendem Content ist im Netz niederschwellig und macht auch Publishern Spaß.

Weitere Erkenntnisse: 360 Grad-Aufnahmen, Video-Essays und Live-Videos gehen in den Social Networks durch die Decke – Journalist/innen von heute und morgen tun also gut daran, Bewegtbild-Kompetenz zu erwerben. Welches Unwesen Chatbots in nächster Zeit treiben werden? Im Verlaufe des Jahres werden wir schlauer sein.

Und sonst: CMS, Kaminabend und Bar-Gespräche

Was gab es sonst noch? Eine hilfreiche Einführung in die Content-Management-Systeme Drupal, WordPress und Typo 3 von Barbara Kotzulla, Head of Digital Content bei UNICUM. Eine leidenschaftliche Debatte vor dem offenen Kamin zur Frage, ob Qualitätsjournalismus in seiner klassischen Form noch stattfinde und lebensfähig sei und was es in der heutigen Zeit überhaupt bedeute, „guten Journalismus“ zu machen. Zeit für Networking und Austausch an der Akademie-Bar. Die Chance, dem Plenum eigene journalistische Projekte vorzustellen. Hervorragendes Essen und die einmalige Atmosphäre der Theodor-Heuss-Akademie. Zufriedene Gesichter und damit das feste Vorhaben, 2018 zur dann vierten Auflage „Innovativer Journalismus“ in die Gummersbacher Theodor-Heuss-Akademie zurückzukehren.

Ein Dankeschön geht auch an CSR Jobs: Die Gewinnspiel-Aktion der führenden Business-Plattform für soziales und gesellschaftliches Engagement in Deutschland bescherte einer Nachwuchsjournalistin die kostenlose Teilnahme am Wochenendseminar.

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2. Multiplikatorenschulung für studentische Flüchtlingshelfer

Knapp 60 Ehrenamtler zu Gast in Bochum

Die 2. Multiplikatorenschulung für studentische Flüchtlingshelfer im Blue Square der Ruhr-Universität Bochum ist Geschichte. Die Erfolgsbilanz des 09. Dezember 2016: knapp 60 Teilnehmer aus zehn Bundesländern, mehr als 30 vertretene Hochschul-Initiativen, vier spannende Workshops und eine Menge guter Gespräche.

Veranstaltet von der UNICUM Stiftung und gefördert vom Bundesministerium des Inneren (BMI), bot die ganztägige Schulung eine Mischung aus nützlichen Kompetenzworkshops und entspanntem Netzwerken. Die vier Dozenten des Tages vermittelten den fast ausnahmslos ehrenamtlichen Helfern professionelles Rüstzeug für ihr Engagement in der Flüchtlingsarbeit.

Im Einzelnen:

  • Maria Bongers (Dipl.-Sozialarbeiterin beim Sozialdienst katholischer Frauen Recklinghausen e.V.) mit dem Thema „Strukturen und Netzwerke in der Flüchtlingsarbeit“.
  • Gudrun Galster (Fachanwältin für Ausländer- und Familienrecht) mit dem Thema „Asyl- und Ausländerrecht für Flüchtlingshelfer“.
  • Dr. Sebastian Bartoschek (Gerichtsgutachter und Inhaber des Instituts für Psychologische Dienstleistungen) mit dem Thema „Selbstschutz, Selbsthilfe und Ausgleich für studentische Flüchtlingshelfer“.
  • Ayşe Balyemez (Leiterin des Zentrums für interkulturelle Erziehungshilfen Bochum bei PLANB Ruhr) und Dr. Sebastian Bartoschek mit dem Thema „Umgang mit emotional belastenden Erlebnissen und Strukturen in der Flüchtlingsarbeit“.

Ein besonderer Fokus lag in diesem Jahr auf den Helferinnen und Helfern und ihrem auch emotional herausfordernden Engagement. Die Grundgedanken: Das beste Geben, ohne  dabei selbst auf der Strecke zu bleiben. Rote Linien der individuellen Belastbarkeit ziehen und einhalten. Ggf. den Mut haben, „es nicht immer weiter aushalten zu müssen“. – Gedanken, die  in einer von großem wechselseitigen Vertrauen und Respekt geprägten Atmosphäre vertief wurden.

Im Rahmen der Multiplikatorenschulung präsentierte die Stiftung auch ihr vom BMI gefördertes Netzwerk-Projekt: Ein Online-Verzeichnis, das mittelfristig alle studentischen Flüchtlingshilfe-Initiativen in Deutschland erfassen soll und unter www.studentische-fluechtlingshilfe.de erreichbar ist.

Es folgt eine Bildergalerie, einen ausführlichen Veranstaltungsbericht gibt’s auf unicum.de.

 

 

Mit stimmiger Kommunikation fit für Bewerbung und Jobeinstieg

So lief das Wochenendseminar von UNICUM Stiftung und Konrad-Adenauer-Stiftung

Mit 35 Teilnehmer/innen war die erste Ausgabe des Wochendseminars “Schlüsselkompetenz Kommunikation” ausgebucht. Aus ganz Deutschland reisten Studierende und junge Absolventen zum Kooperationsseminar von UNICUM Stiftung und Konrad-Adenauer-Stiftung an – Zielort: das Commundo Tagungshotel in Neuss. Die Ausbeute des Wochenendes: verlässliche Kommunikationstechniken fürs berufliche Umfeld, spannende Einblicke in die Kommunikation einer Landesregierung und die Anforderungen an Führungskräfte, gute Gespräche und mehr.

Lisa Roth: Kommunikationspsychologie nach Schulz von Thun – kompakt

Lisa Roth vom Schulz von Thun-Institut für Kommunikation begeisterte mit ihrem Workshop “Kommunikationspsychologie nach Schulz von Thun – kompakt”. Die Teilnehmer/innen lernten, in der Beziehung mit anderen das ganze Spektrum von Kommunikation einzusetzen und auch in herausfordernden Situationen stimmig zu kommunizieren. Ein Auszug wichtiger Lerneffekte:

  • Wer variabel mit vier Ohren hört und mit vier Schnäbeln spricht, kann jedes Gespräch angemessen führen und strategisch geschickt lenken.
  • Man muss sich im Job nicht alles bieten lassen – die respektvolle Konfrontation kann erlernt werden.
  • Innere Zerrissenheit hat durchaus Vorteile: Wer aus den vielen Stimmen ein variabel agierendes “inneres Team” formt, ist für jede Herausforderung aufgestellt. Warum nicht mal den eigenen Grenzwächter ins Gespräch schicken, wenn uns permanenter Altruismus überfordert?
  • Wer die unterschiedlichen Prinzipien, Haltungen und Werte von Gesprächspartnern erkennt und berücksichtigt, wird wesentlich zielführender kommunizieren und eine Menge Missverständnisse vermeiden.

Zum Abschluss des Workshops gab’s für die Teilnehmer/innen ein Zertifikat fürs eigene Bewerbungsportfolio.

Thorsten Klein: Kommunikationsmanagement am Beispiel der saarländischen Regierung

Wie man als Regierungssprecher des Saarlandes erfolgreich zwischen Politik und Öffentlichkeit vermittelt? Thorsten Klein ließ tief in seinen 24/7-Job blicken – von interner und externer Kommunikation über Kampagnenplanung und Pressekonferenzen hin zu Ghostwriting und Social Media-Management. In einer Zeit, in der jeder zum Sender werden kann und schrille Minderheitsmeinungen in der Öffentlichkeit schnell als scheinbare Mehrheitsmeinungen wirken, ist das keine einfache Aufgabe. Antworten gab es auch auf die Frage, was man mitbringen muss, um zum Chef-Kommunikator einer Landesregierung aufzusteigen.

Birgitt Ullendahl: Kommunikation im Bewerbungsprozess

Best-Practice-Tipps für Bewerber vermittelte Birgitt Ullendahl, Assistentin des Konzern-Personalmanagements der Dernbacher Gruppe Katharina Kasper und selbstständige Bewerbungstrainerin für Berufseinsteiger. Die Essenz: Wer mit einer durchdachten Strategie den Bewerbungsprozess in Angriff nimmt und den Wert der eigenen Marke im Blick hat, ist gut gerüstet.

Dr. Justus Bobke: Führung und gesellschaftliche Verantwortung

Das Seminar endete mit zwei inspirierenden Slots zu den Themen “Persönlichkeit und Führung” bzw. “Persönlichkeit und gesellschaftliche Verantwortung”. Dr. Justus Bobke, der beim Beratungsunternehmen bobke+marke für Markenentwicklung und Führungskräftetrainings zuständig ist, diskutierte gemeinsam mit den Teilnehmer/innen u.a. folgende Fragen: Welche Persönlichkeitseigenschaften taugen für welche Art Führungsrolle? Was sind die Anforderungen an Führungskräfte von morgen? Welcher Führungsinstrumente kann man sich bedienen? (Wie) passen Leadership und gesellschaftliche Verantwortung in Theorie und Praxis zusammen?

Jenseits der intensiven, kurzweiligen Workshops blieb Zeit für persönliche Gespräche und vorausschauendes Networking. Eine zweite Ausgabe “Schlüsselkompetenz Kommunikation” ist fest eingeplant!

Das nächste Seminar findet vom 03. November – 05. November 2017 statt. Die Anmeldungen für das Seminar sind ab sofort freigeschaltet.

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„Online-Journalismus“: Ausgebuchter Start für Tagesseminare

In der Maximalbesetzung von 15 angehenden Journalistinnen und Journalisten eröffnete die UNICUM Stiftung am 21. April ihre 2016er Tagesseminare „Online-Journalismus: Schreiben im digitalen Zeitalter“. Bis nach Augsburg reichte der Anreise-Radius der jungen Content-Schaffenden – Lohn der Reisestrapazen waren verlässliche Erkenntnisse zu Suchmaschinenoptimierung, Online-PR und zielgruppenspezifischem Texten.

SEO-Experte Phil Wennker navigierte die Teilnehmer wie gewohnt virtuos durch die Geheimnisse von Google und Co. Good news am Ende des SEO-Blocks: Suchmaschinenoptimierung ist auch für Nicht-Techniker machbar! Und: Wer als angehender Journalist SEO-Know-how einbringen kann, hebt sich in der digitalen Diaspora Deutschland weiterhin von vielen Mitbewerbern ab. Es folgte ein inspirierender Block zum Marketing-Potenzial von Social Media um Facebook, Twitter und Instagram. Unter der Anleitung von Barbara Kotzulla, Head of Digital Content bei UNICUM, war dann Praxisarbeit gefragt: von der zielgruppenspezifischen Keyword-Recherche mit dem AdWord-Planner bis zum SEO-tauglichen Kurztext.

Zum Abschluss des Tagesseminars erhielt jede/r der 15 Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten ein bewerbungsrelevantes Zertifikat. Im Reisegepäck waren auch erste Themenideen für eigene Textbeiträge zur Veröffentlichung auf unicum.de und abi.unicum.de.

Anmeldungen für die kommenden Tagesseminare sind im Veranstaltungskalender möglich, nächster Termin ist der 24. Juni. Informiert euch auch über unser Publikationsangebot für eigene Text-, Foto- und Videobeiträge.

Guten Journalismus erhalten: UNICUM Stiftung tritt Expertenkreis Qualitätsjournalismus bei

Die UNICUM Stiftung ist dem Expertenkreis Qualitätsjournalismus beigetreten, der sich für einen unabhängigen und kritischen Journalismus in Deutschland einsetzt. Die vom Medienunternehmen UNICUM gegründete Stiftung fördert Nachwuchsjournalisten mit deutschlandweiten Kompetenz-Workshops und einem Publikationsangebot für hochwertige Text-, Foto- und Videobeiträge.

Als einer von 36 Akteuren unter dem Dach des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen engagiert sich die UNICUM Stiftung für Qualitätsjournalismus im digitalen Zeitalter. „Guter Journalismus, auch auf dem Smartphone, gehört zu den Lebensbedingungen einer modernen Demokratie und Marktwirtschaft. Journalisten von morgen dazu zu befähigen ist unser Auftrag“, sagt Manfred Baldschus, Geschäftsführer der UNICUM Stiftung.

Der Expertenkreis Qualitätsjournalismus hat insbesondere die tiefgreifenden Veränderungen im Blick, mit denen der klassische Journalismus im digitalen Zeitalter konfrontiert wird: Wenn im Netz jeder Nutzer eigene publizistische Erzeugnisse anbieten und sich als Meinungsmacher profilieren kann, werden die Erlösquellen für Qualitätsjournalismus knapper. Der Bedarf an guten Journalisten, die aufklären und informieren, einordnen und kontrollieren, ist zugleich ungebrochen. Diese auseinanderstrebenden Enden zusammenzubringen, ist die herausfordernde Arbeitsgrundlage des Expertenkreises.

Mehr erfahren über den Expertenkreis Qualitätsjournalismus im Bundesverband deutscher Stiftungen: www.stiftungen.org

Inspirierendes Wochenende für 40 angehende Journalisten

Das zweite Wochenendseminar „Innovativer Journalismus“ hielt, was es versprach: 40 angehende Journalisten aus ganz Deutschland sammelten vom 15. bis 17. Januar in der Theodor-Heuss-Akademie der Friedrich-Naumann-Stiftung, zugleich Seminar-Kooperationspartner der UNICUM Stiftung, Wissen und Inspiration für guten Online-Journalismus. Wie im Vorjahr überzeugte der Mix aus zertifiziertem Kompetenztraining, frischen Content-Experimenten und lockerem Austausch.

Phil Wennker: SEO, Markenbildung und Erfolgskontrolle

Phil Wennker (Inhaber der Agentur SEO Heads, Dozent an der Westdeutschen Akademie für Kommunikation und renommierter Speaker auf SEO-Konferenzen) führte mit dem Workshop „Schreiben für Menschen und Maschinen“ in die Geheimnisse von SEO ein und zeigte Wege für eine erfolgreiche Selbstvermarktung im Netz auf. Wennkers Botschaften: (1.) Gute Texte finden ihre Leser, wenn der Autor die Mechanismen des Internets kennt und beachtet. (2.) Der clevere Nachwuchsjournalist nutzt Social Media, um sich als thematische Autorität zu positionieren. In Teil zwei des Workshops lernten die Teilnehmer, wie man mit eigenen Texten Geld verdienen kann und warum es sich lohnt, mit Analysetools den Erfolg seines journalistischen Wirkens zu messen. Phil Wennker schloss mit einer Verleihung bewerbungsrelevanter Zertifikate über die von ihm vermittelten Inhalte.

Mark Heywinkel: Storytelling für fortschrittliche Journalisten

Unter Anleitung von Mark Heywinkel (Redakteur bei ze.tt und Redaktionsleiter von vocer.org) waren die 40 Nachwuchsjournalisten am Samstagnachmittag als experimentierfreudige Storyteller gefragt. Dem Workshop-Titel „Der neue Journalismus“ entsprechend, erprobten sich die Teilnehmer in angesagten Online-Tools: Datenjournalismus mit Infogram, Kuratieren von Social Media-Content mit Storify, Quizze bauen mit Playbuzz – die Ergebnisse der Gruppenarbeit demonstrierten, dass die junge Journalistengarde zeitgemäßen, lebensfähigen Journalismus leisten kann. Im Übrigen lockte der eine oder andere Tipp des Dozenten, wie man ein „Top 30 bis 30″-Journalist wird – Heywinkel selbst schaffte es 2014 in das bedeutende Ranking des Medium Magazins.

Publikationsangebot: Futter fürs persönliche Portfolio

Im Zeichen von Austausch und Networking standen die Abende, die vor dem offenen Kamin begannen, um sich allmählich an die hauseigene Bar zu verlagern. Die Winterlandschaft sorgte dabei für eine stimmungsvolle Atmosphäre. Große Resonanz fand bei den Teilnehmern das Angebot, mit Texten für die reichweitenstarken Portale unicum.de und abi.unicum.de das persönliche journalistische Portfolio aufzuwerten.

Für Januar 2017 ist eine dritte Auflage des Seminars „Innovativer Journalismus“ fest eingeplant.

„Studentische Flüchtlingshilfe in Deutschland“: Konferenz im Zeichen von Networking und Weiterbildung

Die Konferenz „Studentische Flüchtlingshilfe in Deutschland“ war ein voller Erfolg: Auf Einladung der UNICUM Stiftung kamen am 11. Dezember im Blue Square der Ruhr-Universität Bochum 45 Ehrenämtler aus über 20 studentischen Flüchtlingshilfe-Initiativen des gesamten Bundesgebiets zusammen – sie erlebten einen ebenso lehrreichen wie inspirierenden Tag.

Im Zeichen von Weiterbildung und Networking hatte die UNICUM Stiftung in Zusammenarbeit mit der Studentischen Flüchtlingshilfe der Ruhr-Universität Bochum ein vielfältiges Programm rund um die alltäglichen Herausforderungen der ehrenamtlichen Helfer vorbereitet. Als roter Faden führten Experten-Vorträge durch die Konferenz: Rechtsanwältin Gudrun Galster, Sozialarbeiterin Ayse Balyemez und Psychologe Dr. Sebastian Bartoschek vermittelten den Teilnehmern wertvolles Praxiswissen zu den Themen Asyl- und Ausländerrecht, interkulturelle Flüchtlingsarbeit und dem Umgang mit traumatisierten Menschen.

Die Referenten ließen viel Raum für Fragen aus dem Plenum – und Fragen gab es reichlich, die ehrenamtlichen Helfer brannten spürbar für ihre Hochschulprojekte. In der Zusammenschau aller Initiativen eröffnete sich das hoffnungsvolle Bild eines äußerst differenzierten und agilen Engagements der studentischen Flüchtlingshilfe in Deutschland. Zeit fürs Vernetzen bot neben den Pausenblöcken das gemeinschaftliche Abendessen im Bochumer Bermudadreieck.

Mit der Konferenz hat die UNICUM Stiftung ihr bundesweites Projekt zur Förderung der studentischen Flüchtlingshilfe erfolgreich lanciert. Ziel ist es, den ehrenamtlichen Helfern Anerkennung, Erfahrungsaustausch und fachliches Wissen zu bieten. Dank gebührt an dieser Stelle den zahlreichen Spenderinnen und Spender: Ihre großzügige Unterstützung ermöglichte allen studentischen Flüchtlingshelfern eine kostenlose Teilnahme an der Pilot-Konferenz.

Es folgt eine Bilder-Galerie, einen ausführlichen Veranstaltungsbericht lesen Sie auf unicum.de.

UNICUM Stiftung unterstützt Jugendmedientage 2015

Vom 5.-8. November 2015 finden in Bonn die Jugendmedientage 2015 statt, Deutschlands größter Kongress für Nachwuchsjournalisten. Wie in den Vorjahren rechnet das Veranstalterteam der Jugendpresse Deutschland e.V. mit 400 Teilnehmern im Alter von 16 bis 27 Jahren aus ganz Deutschland.

Branchenexperten vermitteln den jungen Medienmachern in spannenden Workshops handwerkliches Know-how und brandaktuelle Best-Practice-Tipps. Auch die UNICUM Stiftung ist Teil des Kongresses: Im Rahmen unserer journalistischen Nachwuchsförderung unterstützen wir die Jugendmedientage 2015 als Medienpartner, zudem sind wir in Bonn mit einem Turboworkshop zum Thema „Schreiben im digitalen Zeitalter“ vertreten. Wir erwarten euch am 6. November zwischen 11:15 und 12:15 Uhr in den Räumlichkeiten der Deutschen Welle.

Die Jugendmedientage 2015 sind dabei mehr als ein reines Kompetenzforum: Unter dem Motto „machtWorte Freiheit//Vielfalt//Verantwortung“ fokussieren sie aktuelle Spannungsfelder in Medien, Politik und Gesellschaft – von medialer Verantwortung über Vielfalt in und von Medien hin zu Pressefreiheit im In- und Ausland. Das Ziel: Angehende Journalistinnen und Journalisten für die Themen unserer Zeit zu sensibilisieren, sie auf ihrem Weg in die Medien zu inspirieren und zum Nachdenken anregen. Natürlich dürft ihr auch fleißig netzwerken.

Kurzentschlossene können sich unter www.jugendmedientage.de ihr Ticket sichern – von der 24h-Challenge (25 € ) bis zum Plus-Ticket inklusive Übernachtung, Verpflegung und Mediennacht (135 €) ist alles möglich.

 

Credits: Fotos: Dominik Martin/Logo: Jugendmedientage 2015

 

Jetzt anmelden: Wochenendseminar „Innovativer Journalismus“, 15.-17. Januar 2016

Ab sofort können sich angehende Medienmacherinnen und Medienmacher für unser Wochenendseminar „Innovativer Journalismus“ anmelden, das 2016 in die zweite Runde geht. Vom 15. bis 17. Januar sind wir wieder zu Gast in der Theodor-Heuss-Akademie (Gummersbach), um den State of the Art des Online-Journalismus in Theorie und Praxis zu durchleuchten.

Erneut wird SEO-Experte Phil Wennker (Inhaber der Agentur SEO Heads, Google Partner, Dozent an der Westdeutschen Akademie für Kommunikation) sein Wissen zu Suchmaschinenoptimierung, Web Analytics und Co. weitergeben. Am Ende des Wochenendes seid ihr um nachgefragte Online-Kompetenzen reicher und könnt euren Bewerbungsunterlagen ein SEO-Zertifikat hinzufügen. Im Praxisblock ist es wiederum „Top 30 bis 30“-Journalist Mark Heywinkel (Redakteur bei ze.tt, Redaktionsleiter von vocer.org), der mit euch angesagte Tools für reichweitenstarken Content erpobt.

Für 95 Euro inklusive Vollverpflegung und Übernachtung im Doppelzimmer (EZ-Zuschlag von 25 Euro) seid ihr dabei. Erfahrt auf der Veranstaltungsseite alle Details und bucht online euren Platz. Insgesamt können 65 Nachwuchsjournalisten teilnehmen – bei der Seminarpremiere 2015 war das Kontingent rasch ausgebucht, zögert also nicht zu lange.

Das Wochenendseminar veranstalten wir in Kooperation mit der Theodor-Heuss-Akademie der Friedrich-Naumann-Stiftung.