• Leuchtturm Leitbild

Leitbild

Inspirieren. Orientieren. Qualifizieren.

Die UNICUM Stiftung fördert angehende Abiturienten, Studierende und junge Hochschulabsolventen. Wir möchten in den bewegten Jahren der beruflichen Orientierung und des Berufseinstiegs ein starker Partner sein und zur Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung ermutigen. Unsere Ziele: (1.) Junge Menschen inspirieren, ihre Potenziale in Zukunftsentwürfe zu verwandeln und sie mit Schlüsselkompetenzen für deren Verwirklichung ausstatten. (2.) Praxisgerechte Hochschullehre stärken, um Absolventen den Berufseinstieg zu erleichtern.  (3.) Das ehrenamtliche Engagement für Entwurzelte und sozial Benachteiligte fördern. (4.) Die unternehmerische Existenzgründung während und nach dem Studium unterstützen. (5.) In Erinnerung unserer eigenen Anfänge, angehende Journalistinnen und Journalisten auf ihrem Weg in die Medien qualifizieren und fördern.

Das Wissen um die Herausforderungen und die Bedürfnisse der jungen Generation haben wir in über 30 Jahren journalistischer Tätigkeit erworben: Namensgeber der UNICUM Stiftung ist das Medienunternehmen UNICUM, das sich an angehende Abiturienten, Studierende und Hochschulabsolventen richtet. Die UNICUM Stiftung ist Herausgeberin der bundesweit erscheinenden Magazine UNICUM ABI, UNICUM und UNICUM BERUF.

Bei der Umsetzung unseres Programms setzen wir auf eine konsequente Einbindung von Experten aus Praxis und Wissenschaft. Auf diese Weise sichern wir die Qualität unserer Angebote und schlagen für Abiturienten, Studierende und junge Hochschulabsolventen Brücken in ihre künftigen Wirkungsfelder.

Unseren Auftrag „Inspirieren. Orientieren. Qualifizieren.“ erreichen wir durch ein deutschlandweites Angebot an Seminaren und Workshops. Wir setzen auf eine ideelle Förderung junger Menschen.

Das Leitbild der UNICUM Stiftung ist in der Stiftungssatzung verankert, die hier eingesehen werden kann.

Stifter

Studentinnen und Studenten auf ihrem Weg begleiten und beraten.

» Kaum ein Lebensabschnitt hat mich so geprägt wie mein Orientalistik-Semester in Kairo. Ich wollte in diese fremde Kultur eintauchen, lernte Arabisch an der „American University“ und arbeitete nebenbei für das ARD-Auslandsstudio. Dabei lernte ich viele Auslandskorrespondenten kennen und bereiste mit ihnen Ägypten, Israel, den Jemen, Libanon und die Emirate. Ich wusste, ich wollte Journalist werden. Gleichzeitig beschäftigte mich die Idee für ein damals neues Medienformat, eine professionelle, deutschlandweite Hochschulzeitschrift, für das ich in dieser Zeit das Konzept schrieb. Nach meiner Rückkehr nach Deutschland entschloss ich mich, zunächst die Zeitschrift zu verwirklichen, um mit diesem „Gesellenstück“ aus der Masse der Bewerber für ein journalistisches Volontariat herauszustechen.

Der Rest ist Unternehmensgeschichte: UNICUM erwies sich als so gute Geschäftsidee, dass ich nicht Journalist, sondern Verleger wurde. Allerdings hätte UNICUM nie das Licht der Welt erblickt ohne die Studierenden, die wie ich ihre Berufung darin verspürten, zu recherchieren, zu schreiben, zu fotografieren, zu layouten und mir halfen, die ersten Ausgaben herauszugeben. Business Angels und StartUp-Finanzierung gab es damals nicht. Nach 30 Jahren ist es an der Zeit, sich dankbar an diese Anfänge zu erinnern und etwas für junge Menschen zu tun, die ihre berufliche Zukunft in den Medien sehen.

Manfred Baldschus

Manfred Baldschus
Stifter der UNICUM Stiftung
Gründer und Geschäftsführer von UNICUM

Mein Weg zum Verleger und Unternehmer war durchaus steinig. Als Beamtensohn kannte ich weder Unternehmer, noch besaß ich Kenntnisse in Geschäfts- und Menschenführung. Heute ist das (angeblich) leichter – an jeder Hochschule gibt es Gründerberatungen, wo man lernt, Businesspläne zu schreiben und Investoren zu finden. Mich beschäftigten damals allerdings andere Fragen: Kannst du dir ein Berufsleben als selbstständiger Unternehmer vorstellen? Bist du bereit, das Risiko der Scheiterns einzugehen? Wie findest du die richtigen Mitstreiter? Wer kann dir erklären, wie der Markt funktioniert? Rückblickend kann ich sagen: Der Schlüssel zu meinem Erfolg waren Menschen, die mir ihre Zeit und ihren Rat schenkten und mir über Wissenslücken und Rückschläge hinweghalfen. Wir möchten jungen Leuten heute die Begegnung mit solchen Menschen ermöglichen.

„Aufstieg durch Bildung“ nennt man es wohl, wenn mal als erster in seiner Familie das Abitur gemacht und eine Universität besucht hat. Noch immer gehört für manche jungen Leute Mut dazu, gegenüber Eltern und Freunden zu sagen, dass sie mehr aus ihrem Leben machen, dass sie studieren wollen. Wir möchten junge Menschen, die diesen Mut gerade sammeln oder schon aufgebracht haben, auf ihrem Weg begleiten und ihnen helfen, soziale Kompetenzlücken zu schließen und Motivations- und Lernkrisen zu überwinden.

Bildung ist allerdings mehr als der Erwerb fachlicher Exzellenz. Bildung kann man auf vielen Wegen erlangen, meiner war vor allem das Lesen, Reisen, Sprachen lernen. Auch das soziale Engagement, die Begegnung mit und die Hilfe für Menschen in Not ist ein solcher Weg. Heute kommen viele Menschen auf der Flucht vor Krieg und Armut nach Deutschland, die bei uns bleiben, die unsere Mitbürger werden. Ihnen zu helfen ist nicht nur eine gute Tat für die Flüchtlinge, sondern auch für die eigene kulturelle Kompetenz. Wir engagieren uns deshalb für Studentinnen und Studenten in der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe. »

Kontakt

Mit Fragen und Anregungen können Sie über das Kontakformular gerne auf uns zukommen. Rufen Sie uns an (Stiftungsbüro: 0234/9 61 51-57) oder schreiben Sie uns über das Kontaktformular eine E-Mail.