• Auf allen Kanälen präsent: Das Berufsbild Journalist/in hat sich igewandelt

Berufseinstieg Journalismus

Journalist/in ist für viele – zu Recht – immer noch ein Traumberuf, und entsprechend groß ist die Zahl an Nachwuchsjournalisten, die sich um ein Volontariat in einem Medienhaus oder um einen Platz in einer Journalistenschule bewerben. Gleichzeitig steckt der klassische Journalismus in einer Krise. Zeitungsauflagen sinken, Redaktionen werden verkleinert oder geschlossen, Stellen werden nicht nachbesetzt oder gestrichen. Fest steht: Das Verhältnis von Angebot und Nachfrage fällt aktuell deutlich zuungunsten der Bewerberinnen und Bewerber aus.

Hervorgegangen aus dem Medienunternehmen UNICUM, das als studentisches Start-Up-Unternehmen begann, hat unsere Stiftung große Sympathie für den journalistischen Nachwuchs, für angehende Autoren, Fotografen und Videoproduzenten, die beweisen möchten, was in ihnen steckt. Und auf die später die Doppelfunktion wartet, nicht nur relevanten und attraktiven Content zu liefern, sondern auch als „4. Gewalt“ zum Funktionieren unserer Demokratie beizutragen.

Zwar gibt es kein Patentrezept für das Überspringen der beruflichen Einstiegshürden. Dennoch wissen wir aus langjähriger Erfahrung, dass es lohnt, frühzeitig sein journalistisches Portfolio aufzubauen. Gefragt sind gute Arbeitsproben – Artikel, Fotos und Videos, die es zu einer Veröffentlichung gebracht haben. Mit der vorherrschenden Digitalisierungswelle treten zudem spezifische Online-Kompetenzen in den Vordergrund.

Die UNICUM Stiftung fördert den journalistischen Nachwuchs mit folgender Agenda:

      • Das Berufsfeld überblicken. Hat es noch eine Zukunft, als junger Mensch in die Medien zu gehen? Welche Wege führen in den Journalismus? Wo entstehen Stellen, wo fallen sie weg? Worauf muss man sich als Berufseinsteiger einstellen? Wie gelangt man am besten an sein Ziel?

      • Fertigkeiten erwerben. Die Digitalisierung der Medienwelt führt zu veränderten Anforderungen an das, was ein Journalist können muss: Suchmaschinenoptimiertes Schreiben, ein versierter Umgang mit den Social Media und moderne Formen des Storytellings sind nur ein Auszug des neuen journalistischen Einmaleins.

      • Eigene Beiträge veröffentlichen. Arbeitsproben sind für junge Journalisten das A und O. Wir bieten angehenden Abiturienten ab 16 und Studierenden die Möglichkeit, eigene journalistische Text-, Foto- und Videobeiträgen einzureichen – wer die Redaktion überzeugt, wird mit der Veröffentlichung belohnt.